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Kleingartenverein Rennichwiesen-Durlach e.V.
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Kraut und Rüben
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13. August 2010
alt

In den meisten Schrebergärten kann man zurzeit aus dem Vollen schöpfen, Zucchini, Kürbisse, Auberginen, Tomaten, Paprika, Bohnen … es ist Gemüsezeit!
Das schöne am Selbstanbau ist das Wissen dass alles was man erntet BIO ist – keine lange Lagerzeit mindert die Qualität und den Geschmack.
 
Vor etwa 30 Jahren eroberten die Zucchini Deutschland - und das im Sturm - das mediterrane Gemüse ist heutzutage nicht mehr von unseren Tellern wegzudenken.

Zucchini können roh, gekocht oder gebraten gegessen werden. Auch die große gelbe Blüte ist für den Verzehr geeignet und in Teig ausgebacken eine Delikatesse. Die Zucchini ist eine Unterart des Gartenkürbisses und gehört zur Pflanzengattung der Kürbisse. Zucchinipflanzen sind einhäusig, das bedeutet, die männlichen und weiblichen Geschlechtsorgane befinden sich in getrennten Blüten, aber an einer Pflanze.

Es gibt Zucchini mit gelben, hellgrünen, dunkelgrünen sowie gestreiften Früchten. Es gibt längliche und runde Formen. Wenn man Zucchini bei einer Länge von 10 bis 20 cm erntet, ergeben sie ein zartes Gemüse. Lässt man sie wachsen, erreichen sie die Größe von Kürbissen.

 

Rezept:

Zucchinitarte Provenciale

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26. Mai 2010

altHier einmal die filigrane Blütenstände der Phacelia in Großaufnahme, die auch als Bienenweide bezeichnet wird; auf dem zweiten Bild mit der namensgebenden Besucherin zu sehen.  
Die Bienenweide ist der ideale Gründünger, um zeitweise brach liegende Gartenflächen zu begrünen oder auch um stark genutzten Beeten einmal eine Erholungsphase zu verschaffen. 
Und wie der Name schon sagt, weiden sich an den hübschen Blüten an einem schönen Sommertag hunderte von Bienen, Hummeln und anderen Besuchern aus der Insektenwelt.

 

  

Kurzbeschreibung von Phacelia:

- ca. 90 cm hoch
- bildet sehr guten Humus
- friert im Winter ab
- ist fruchtfolgeneutral, beeinträchtigt also nicht die nachfolgenden Pflanzen
- abgeerntete Beete sollten, wenn sie nicht gebraucht werden, mit Phacelia eingesät werden
- lässt sich sowohl grün als auch nach dem Abfrieren gut in den Boden einarbeiten
- hat violette nektarreiche Blüten, die stark von Insekten beflogen werden- als Untersaat unter Obstbäumen prima geeignet

Text und Foto: Lothar Batschauer

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11. April 2010

altDer Löwenzahn (Taraxacum) ist eine der Pflanzen mit den meisten Volksnamen; es soll über 500 Bezeichnungen für ihn geben! Sein lateinischer Name geht auf "tarakshaqum" aus dem Arabischen zurück und bedeutet: bitteres Kraut. „Pusteblume“ steht für die vielen Fallschirmchen die durch die Luft fliegen, "Bettseicher" weist auf seine harntreibende Eigenschaft hin; "Brummer" nannte man ihn, weil sich aus den hohlen Stängeln Blasinstrumente herstellen lassen; "Hahnenspeck", weil die Blätter von Hühnern mit Vorliebe gefressen werden. Sein Milchsaft heilt heute noch Warzen. In der Küche ist er vielfältig verwendbar.

Durch das frühe Erscheinen seiner Blüten ist der Löwenzahn eine wichtige Bienenweide, die der Entwicklung der Bienenvölker im Frühjahr dient, für 1 kg Honig muss ein Bienenvolk über 100.000 Löwenzahnblüten besuchen.
Löwenzahn gehört zur Familie der Korbblütler, bei der Blüte handelt es sich in Wirklichkeit um einen Blütenstand; eine Gruppe aus etwa 200 kleinen Blütenzungen, täuscht eine große Blüte vor.

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31. März 2010
altRhabarber ist eine der ersten Pflanzen im Gartenjahr, die wir ernten können. Die Erntezeit erstreckt sich von April bis Juni. Die richtige Methode zur Ernte von Rhabarber ist das Herausdrehen der Stiele aus dem Wurzelstock.

Tipp: Rharbarberblätter gehören auf den Kompost. Die Blätter verschwinden (Verrottung) nach einiger Zeit und geben dem Boden wichtige Nährstoffe zurück.

Was ist Rhabarber?
…ein Stielgemüse… denn Rhabarber ist kein Obst sondern botanisch eine Staude.

Seit fast 5000 Jahren wird der Rhabarber in China als Arzneipflanze kultiviert - vor allem zur Darmreinigung. Allerdings wird zu medizinischen Zwecken vor allem der Wurzelstock verwendet. Von China aus gelangte der Rhabarber zunächst ins russische Zarenreich, und glaubt man der Geschichte, haben die Römer den Rhabarber "rheum barbarum" genannt haben, weil er "von den Barbaren" kam.

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15. März 2010

alt(Leseprobe) Ein Mensch ohne Garten geht im Frühling spazieren, sitzt in der Sonne und freut sich an den im Frühling blühenden Bäumen.
Ein Mensch mit Garten aber hat keine Zeit, die Bäume zu betrachten und in der Sonne zu sitzen;
er muss umgraben, auspflanzen, Rosen beschneiden, säen, setzen, zusammenrechen, Maulwurfshügel abtragen und die blühenden Blüten vor Frost schützen.

Jo Hanns Rösler (eigentl. Johannes Oswald, 1899-1966) geboren am 7.4.

ein Mann - ein Gärtner - philosophiert über die Vergänglichkeit und das Leben. Er skizziert in zarten Farben die Vergänglichkeit von Blumen, Gefühlen und Gedanken.

"der unvollkommene Gärtner" von Jo Hanns Rösler

Luebbe Verlagsgruppe; Auflage: N.-A. (Mai 1993) - - - ISBN-10: 3404170601 - - - ISBN-13: 978-3404170609